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Wissenswertes über Heizöl, Ölbrenner und Abgase

Abgastemperatur

Unter Abgastemperatur versteht man die Temperatur von Verbrennungsabgasen, die von der Heizung oder dem Kamin in den Schornstein und von da an die Außenluft gelangen. Die Temperatur der Abgase ist abhängig von den verwendeten Brennstoffen (Gas, Öl, Holz, Kohle etc.) sowie der verwendeten Brennertechnik. Moderne Kesselkörper nutzen die Wärme besser aus und reduzieren die Abgastemperatur. Deshalb ist eine feuchtigkeitsunempfindliche Abgasanlage zu empfehlen. Durch das Absinken der Abgastemperatur bildet sich Kondensat im Schornstein. Das kann zu einer Versottung des Schornsteins führen. Hohe Abgastemperaturen deuten auf einen schlechten Wärmeübergang an den Wärmetauschern hin, was eine Folge von Rußablagerungen sein kann. Rußablagerungen lassen sich durch die Verwendung von Premium-Heizölen weitestgehend vermeiden.

 

 

Abgasverlust

Bei der Verbrennung von Öl oder Gas im Heizkessel kann die eingesetzte Energie nicht ohne Verluste an das Heizsystem abgegeben werden. Die warmen Abgase, die über den Schornstein entweichen, enthalten eine verhältnismäßig große Wärmemenge. Diese wird als Abgasverlust bezeichnet. Bei seiner jährlichen Emissionsmessung stellt der Schornsteinfeger fest, ob die Verbrennungsqualität und somit der Abgasverlust bei Brennerbetrieb den gesetzlichen Vorschriften entsprechen.

 

 

Additive (Heizölzusätze)

Die Zugabe von Additiven verbessert die Eigenschaften von Heizöl. Außerdem können Additive einen wertvollen Beitrag leisten, um die immer strengeren Emissionsgrenzwerte einzuhalten. Einige Additive enthalten den Verbrennungsverbesserer Ferrocen. Dieser gilt als umstritten für den Betrieb mit Raketenbrennern (auch Blaubrenner genannt). Ferrocenhaltige Additive sind besonders für ältere Heizungsanlagen geeignet, die mit Gelbbrennern betrieben werden. Additive der neuen Generation enthalten kein Ferrocen mehr und sind damit für Raketenbrenner geeignet. Diese Additive halten die Verbrennung stabil. Sie wirken sowohl der Russbildung als auch den Ablagerungen in der Heizungsanlage entgegen und verhindern die Schlammbildung im Tank. Zudem wird die Betriebssicherheit der Heizungsanlage erhöht. Störfälle wie Düsen- und Filterverstopfungen, die durch Ablagerungen entstehen, gehören damit der Vergangenheit an. Spezielle Kälteschutz-Additive oder Mehrzweck-Additive mit integriertem Frostschutz verhindern ein Paraffinieren des Heizöls.

 

Blaubrenner/Raketenbrenner

Der Blaubrenner bzw. Raketenbrenner ist ein nach der Flammfarbe benannter Brenner für Heizölkessel, der von der Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt wurde. Beim Einsatz eines Blaubrenners wird das Heizöl nach der Hochdruckzerstäubung durch Wärmeeinwirkung verdampft. Es entsteht ein Gas-Luft-Gemisch, das nach der Zündung verbrennt. Da das Öl erst verdampft und dann verbrannt wird, bilden sich bei der Verbrennung nahezu keine Rückstände. Heizölverbrauch und Schadstoffwerte werden erheblich reduziert.

 

 

Brenner - Gelbbrenner

Beim Gelbbrenner handelt es sich ebenfalls um eine Hochdruckzerstäubung. Anders als beim Blaubrenner wird das Heizöl aber nicht vorgewärmt. Es entsteht ein Ölnebel-Gemisch, das nach Austritt aus der Düse elektrisch gezündet wird. Die Zerstäubung ist nicht so fein wie beim Blaubrenner, was zu Rußablagerungen und damit zu einer geringeren Wärmeausbeute führt. Auch der Gelbbrenner hat seinen Namen aufgrund der Flammenfärbung bekommen. Hier sorgen glühende Kohlenstoffpartikel für die gelbe Farbe.

 

 

Brennwertheizung

Die Öl-Brennwertheizung ist eine richtungweisende Entwicklung in der Heizungstechnik. Während bei größeren Häusern üblicherweise Brennwertkessel installiert werden, genügt bei Ein- bzw. Zweifamilienhäusern der Einbau einer kleineren, an der Wand hängenden Anlage - die so genannte Brennwerttherme. Beide Versionen können zusätzlich nutzbare Wärme abgeben, indem sie den im Abgas befindlichen Wasserdampf kondensieren. Brennwertgeräte übernehmen wie herkömmliche Heizkessel die zentrale Beheizung von Wohnungen sowie die Warmwasserbereitung.

 

 

Brennwerttechnik

Öl-Brennwerttechnik steht für optimale Energieauslastung. Diese Technologie nutzt zur Energiegewinnung auch die in den Abgasen enthaltene Wärme und führt sie dem Heizkreislauf erneut zu. Damit "überlistet" die Brennwerttechnik den physikalischen Vorgang des Verdampfens und sorgt dafür, dass die heißen Abgase des Kessels durch einen zusätzlich nachgeschalteten Wärmetauscher geleitet werden. Die Folge: Der Wirkungsgrad wird deutlich erhöht und der Verbrauch gesenkt. Im Vergleich mit moderner Niedertemperaturtechnik liegt die Einsparung bei bis zu 10 Prozent. Bei älteren Standardanlagen kann der Verbrauch sogar um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Bei einem Jahresheizenergieverbrauch eines durchschnittlichen Einfamilienhauses von 20.000 bis 25.000 Kilowattstunden (kWh) Energie pro Jahr beträgt die Einsparung damit zwischen 2.000 und 2.500kWh. Bei älteren Standardgeräten können bis zu 6.000 bzw. 7.500 kWh eingespart werden.

 

Cloud Point

Der Cloud Point beschreibt die Temperatur, bei der sich bei Abkühlung die ersten Paraffine aus dem Öl ausscheiden. Die Eintrübung von Heizöl durch Paraffine bei niedrigen Temperaturen hat zunächst keine Auswirkung auf seine Anwendbarkeit. Hier ist der Grenzwert der Filtrierbarkeit entscheidend.

 

 

Dichte

Die Dichte (“spezifisches Gewicht“) von Mineralölprodukten oder Rohöl benotigt man zur Umrechnung von Völumeneinheiten (z. B. Liter) in Gewichtseinheiten (z. B. Kilogramm) oder umgekehrt. Die Dichte wird in der Mineralölindustrie bei 15 °C (Rohöle, Leicht- und Mittelöle, Schmieröle, Heizöle) oder 25 °C (Bitumen) bestimmt. Die Zahlenangabe der Dichte erfölgt entweder absölut in kg/cm3 oder kg/l oder in der Verhaltniszahl zum Gewicht der gleichen Menge Wasser. Die so genannten API-Grade werden lediglich noch in den USA verwendet und weltweit zur Charakterisierung von Rohöl.

 

 

Emission

Als Emission wird die Abgabe von flüssigen oder festen Stoffen bezeichnet, die von einer Anlage oder bei einem technischen Vorgang in die Umwelt gelangen. Die zulässigen Grenzwerte für Anlagen regelt die "Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft" (TA Luft). Der Empfang bzw. die Einwirkung dieser Stoffe wird als Immission bezeichnet. Messgröße ist vor allem die Konzentration eines Schadstoffes in der Luft.

 

 

Energieeinsparverordnung

Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die am 1. Februar 2002 in Kraft getreten ist, fasst die bisherige Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung (Gebäude, Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung) zusammen. Sie erhöht das Anforderungsniveau bei Neubauten gegenüber dem bisherigen Standard um etwa 30 Prozent, legt die neuesten europäischen und deutschen technischen Normen zugrunde, passt die Anforderungen an Altbauten dem technischen Fortschritt an und erhöht durch die Ausweitung der Anwendungsbereiche für den Energie- und Wärmebedarfsausweis die Transparenz für Gebäudeeigentümer und Mieter.

 

Flammpunkt

Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der sich das über einer brennbaren Flüssigkeit stehende Gas-/Luftgemisch an einer Flamme entzündet. Der Flammpunkt von Heizöl EL liegt bei über 55 Grad Celsius. Erst Öldampf (entsteht ab 55 Grad Celsius) oder Ölnebel ist zündfähig. Deshalb kann Heizöl EL sicher gelagert werden. Eingefrorene Ölleitungen mit Wärmelampen oder anderen Hilfsmitteln aufzutauen, sollte indes unterlassen werden. Erhitzter Öldampf kann in den Tank zurückschlagen und dort verpuffen.

 

 

Gasöl

„Gasöl“ ist die deutsche Fassung der englischen Bezeichnung „Gas oil“, die auf einen fruheren Verwendungszweck (Herstellung von Leuchtgas) zuruckgeht. Bei der Raffinerieverarbeitung werden zwischen etwa 200 °C und 400 °C siedende Fraktionen als Gasöle bezeichnet (Leicht-, Schwer-, Vakuumgasöl). Auf dem internationalen Mineralölmarkt werden unter diesem Begriff die Mitteldestillate Dieselkraftstoff und Heizöl EL verstanden.

 

Heizöl

Heizöl wird in zwei Sorten unterteilt. Leichtes Heizöl (Heizöl EL) und schweres Heizöl (Heizöl S). Leichtes Heizöl siedet zwischen 200 und 360 Grad Celsius und kann ohne Vorwärmung in Öfen, Zentralheizungen und industriellen Feuerungsanlagen verbrannt werden. Es wird vor allem von privaten Haushalten und Gewerbebetrieben genutzt. Schweres Heizöl dagegen muss für Transport und Verbrennung vorgewärmt werden. Hauptabnehmer sind neben der Industrie Elektrizitätswerke und Fernwärmeerzeuger.

 

 

Heizöl EL schwefelarm

Während das als "Heizöl EL Standard" bezeichnete "klassische" Heizöl höchstens 2.000 mg/kg Schwefel enthalten darf, ist für "Heizöl EL schwefelarm" ein maximaler Schwefelgehalt von nur 50 mg/kg zugelassen. Für modernste Öl-Brennwertgeräte ist der Betrieb mit Heizöl schwefelarm sogar Vorschrift. Dadurch kann auf die ansonsten erforderliche Neutralisationseinrichtung verzichtet werden. Prinzipiell können auch konventionelle Niedertemperaturheizkessel mit schwefelarmen Heizöl betrieben werden, wenn die Brenner von den Geräteherstellern für tauglich erklärt werden. Ob der jeweilige Brenner geeignet ist, sollte ein Heizungsfachmann überprüfen. Eine Herstellerdatenbank im Internet gibt über die Tauglichkeit der Brennertypen Auskunft. Zu finden unter www.schwefelarmes-heizoel.de

 

 

Heizwert

Als Heizwert bezeichnet man den massebezogenen Energiegehalt eines Brennstoffes, sprich: die bei vollständiger Verbrennung freigesetzte Wärmemenge. Im Gegensatz zum Brennwert (Ho) gibt der Heizwert (Hu) in herkömmlichen Kesseln die tatsächlich nutzbare Wärmemenge an. Unberücksichtigt bleibt die Kondensationswärme des Wärmedampfes, der bei der Verbrennung entsteht. Der Brennwert ist bei Heizöl EL etwa um sechs Prozent höher als der Heizwert, woraus auch die höhere Effizienz der Brennwerttechnik ersichtlich wird. Der Jahresnutzungsgrad ist ein Prozentwert und gibt an, welcher Wärmeanteil des über ein Jahr hinweg eingesetzten Brennstoffs tatsächlich ins Heiznetz gelangt und somit zur Hauserwärmung und gegebenenfalls zur Brauchwassererwärmung zur Verfügung steht. Alte Heizkessel haben häufig einen Nutzungsgrad von nur 70 Prozent oder noch weniger. Ein großer Teil der eingesetzten Energie bleibt damit ungenutzt. Bei modernen Niedertemperaturheizanlagen liegt der Nutzungsgrad zwischen 85 und 90 Prozent. Da Brennwertkessel zusätzlich die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Kondensationswärme nutzen, können diese sogar Nutzungsgrade über 100 Prozent erzielen. Der Jahresnutzungsgrad ist nicht zu verwechseln mit dem feuerungstechnischen Wirkungsgrad, den der Schornsteinfeger ermittelt. Dieser Wert ist nur ein Maß für die Güte der Verbrennung und gibt keine Auskunft über die Energieausnutzung.

 

Internationale Energieagentur (IEA)

Als direkte Reaktion auf den Ölpreisschub 1973/74 wurde von einer Reihe industrieller Verbraucherlander das Internationale Energieprogramm (IEP) aufgestellt. Das Programm wurde am 18. November 1974 in Kraft gesetzt und wird von der in Paris im Rahmen der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gegrundeten „Internationalen Energieagentur“ (IEA) koordiniert. Dem Abkommen haben sich inzwischen 26 Staaten (USA, Kanada, Japan, Neuseeland, Australien, Schweiz, Turkei, Norwegen, Korea (Sud) sowie die EU-Staaten) angeschlossen.

 

 

Korrosion

Unter Korrosion (lat. corrodere = zernagen) versteht man die von der Oberfläche ausgehende, allmähliche Zerstörung von Metallen, aber auch nichtmetallischer Werkstoffe, ausgelöst durch einen chemischen, biologischen, biochemischen oder elektrochemischen Prozess. Das entstehende Korrosionsprodukt (z.B. Rost) kann löslich, unlöslich oder auch fest haftend sein.

 

LNG

Liquefied Natural Gas

LNG ist die Abkurzung für verflussigtes Erdgas. Da der Erdgastransport von weit entfernten Lagerstatten durch Pipelines schwierig oder unwirtschaftlich sein kann, verflussigt man das Erdgas durch Abkuhlung auf ca. minus 162 °C und verkleinert dadurch das Völumen gegenuber dem gasformigen Zustand auf den 600sten Teil. Dieses LNG wird in Flussig-Erdgas-Schiffen zu den Verbraucherlandern transportiert, um dort wieder verdampft zu werden.

 

 

Marpöl

MARPÖL (Marine Pöllution) ist die Kurzform des Internationalen Übereinkommens von 1973 zur Verhutung der Meeresverschmutzung durch Schiffe in der Fassung des Protokölls von 1978. In dem Ubereinkommen werden sowohl für Öl- als auch für Chemikalientanker umfangreiche Regeln zur Verhutung einer Verschmutzung der Meeresumwelt aufgestellt. Daneben sind Regelungen für Schiffsabwasser und Schiffsmüll vorgesehen. Daruber hinaus verpflichtet MARPÖL, in den Hafen Auffanganlagen für Öl- und Chemikalienreste vorzuhalten.

 

Nennwärmeleistung

Die Nennwärmeleistung ist die Heizleistung bei optimaler Füllung mit Brennstoff und bestimmten Umgebungsbedingungen.

 

 

Nutzenergie

Nutzenergie ist die Energie, die dem Endnutzer für die gewünschte Energiedienstleistung (z. B. Heizwärme) zur Verfügung steht.

 

 

OPEC

Organization of the Petröleum Exporting Countries

Die OPEC wurde im Jahr 1960 gegrundet und hat ihren Geschaftssitz in Wien. Ihre besondere Bedeutung für den Weltölmarkt ergibt sich daraus, dass zum einen in den Mitgliedslandern dieser Organisation knapp 80 % der nachgewiesenen Weltölreserven lagern und sie zum anderen mit einer Ölforderung weit uber den eigenen Bedarf hinaus einen wesentlichen Teil des Ölbedarfs anderer Lander decken. Die OPEC hatte sich bei ihrer Grundung zum Ziel gesetzt, die Mitgliedslander gegen einen Preisverfall und eine Verringerung ihrer Einnahmen aus der Ölforderung abzusichern und im gegenseitigen Interesse eine gemeinsame Ölpölitik zu betreiben. Herausragende pölitische Bedeutung erhielt die OPEC in den 70er Jahren, als sie durch die Nationalisierung der auslandischen Fordergesellschaften die Geschehnisse am Weltölmarkt bestimmte.

 

Paraffinieren

Um den Gefrierpunkt scheidet Heizöl Paraffin-Kristalle aus. Werden diese zu groß, verstopfen sie Leitungen und Filter. Mit speziellen Additiven kann dem vorgebeugt werden. (z.B. PPD10) Rohöl Das stabilisierte, d.h. von leichten Gasen befreite Erdöl bezeichnet man als Rohöl. In der Raffinerie wird es zu höherwertigen Produkten veredelt. Je nach Herkunft hat Rohöl unterschiedliche Qualitätsmerkmale. Internationaler Maßstab sind die API-Grade, die die Dichte der Rohölsorten bezeichnen.

 

 

Ruß

Ruß ist ein tiefschwarzes pulvriges Produkt, das bei der unvollständigen Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Verbindungen, wie etwa Heizöl, entsteht. Rußzahl Die Rußzahl wird im Rauchgas (Abgas) aus Öl- oder Gasfeueranlagen ermittelt, indem man Rauchgas durch weißes Filterpapier saugt. Die Verfärbung des Filterpapiers wird mit einer zehnteiligen Vergleichsskala (0=weiß, 10=schwarz) verglichen. Gut eingestellte Heizungsanlagen haben eine Rußzahl von 0 bis 1.

 

Schwefeldioxid

Schwefeldioxid ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch und starker Reizwirkung, besonders für die Atemwege. In Verbindung mit Wasser und Sonnenlicht wird es zu schwefliger Säure, die als Hauptverursacher des sauren Regens für das Waldsterben und Gebäudeschäden verantwortlich ist.

 

 

Schwefelgehalt

Rohöle enthalten je nach Sorte unterschiedliche Mengen an Schwefel, der chemisch an verschiedene Kohlenwasserstoffe gebunden ist. Besonders schwefelarm sind Rohöle aus Algerien, Libyen, Nigeria und den Nordseevorkommen; besonders schwefelreich mehr als 3,1 Gewichtsprozent sind Rohöle aus Kölumbien, Mexiko und einige venezölanische Rohöle. Der durchschnittliche Schwefelgehalt der nachgewiesenen Rohölreserven der Welt liegt bei 1,8 Gewichtsprozent. Der durchschnittliche Schwefelgehalt der von Raffinerien in Deutschland verarbeiteten Rohöle ist von 1,6 Gewichtsprozent im Jahre 1960 auf unter 1,0 Gewichtsprozent im Jahre 1990 zuruckgegangen, da vor allem aus Umweltschutzgrunden zunehmend schwefelarme Rohöle verwendet worden sind. Der Schwefelgehalt vieler Mineralölprodukte ist gesetzlich limitiert. So liegt der Grenzwert für Benzin derzeit bei 150 ppm. Die deutsche Mineralölindustrie bietet seit dem 1. Januar 2000 Super Plus flachendeckend mit Schwefelgehalten unter 50 ppm an (Bezeichnung: schwefelarm). Der maximal zulassige Schwefelgehalt im Dieselkraftstoff betragt seit Januar 2000 in Deutschland 0,035% (350 ppm), für leichtes Heizöl gilt seit dem 1. Marz 1988 eine gesetzliche Beschrankung des Schwefelgehaltes auf 0,2 Gewichtsprozent. Er wird im Jahr 2008 auf 0,1 Gewichtsprozent gesenkt.

 

TA Luft

Die TA Luft ist die „Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft TA Luft“. Sie ist ein an die Vollzugsbehorden gerichtetes Regelwerk zum Umweltschutz. Die Betreiber industrieller und gewerblicher Anlagen sind von den Vorschriften der TA Luft erst betroffen, wenn Sie von den zustandigen Behorden in Auflagen umgesetzt worden sind. Die TA Luft enthalt nach § 48 BImSchG vor allem Immissionswerte, Emissionswerte und Vorschriften fur Messverfahren fur Schadstoffe.

 

 

Unterbefüllung (Bottom Loading)

Zur Vermeidung von Emissionen bei der Befullung von Strasentankfahrzeugen entwickelte Technik, die die fruher ubliche Befullung uber Domoffnungen von oben (Top Loading) abgelost hat. Diese in Deutschland in der 20. BImSchV ( Gaspendelung) und der entsprechenden europaischen VOC-Richtlinie vorgeschriebene Technik dient der Vermeidung von Emissionen bei der Tankwagenbefullung. Die technischen Anforderungen söllen in eine europaische EN-Norm uberfuhrt werden, die erst im Entwurf vorliegt.

 

 

Überbefüllung

verhindern die Uberfullung von Tanks und sonstigen Behaltern zum Lagern und zum Transport Wasser gefahrdender Flussigkeiten, indem sie rechtzeitig vor Erreichen der maximal zulassigen Fullhohe mechanisch, elektrisch oder pneumatisch den Fullvorgang unterbrechen oder optischen bzw. akustischen Alarm auslosen.

 

Versottung

Ein Niederschlag von aggressiver Schwefelsäure an der Innenwand eines Schornsteins wird Versottung genannt. Diese entsteht durch die Verbindung von Feuchtigkeit und dem in den aus dem Schornstein austretenden Abgasen enthaltenen Schwefeldioxid.

 

 

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad einer technischen Anlage ist ein Maß für das Verhältnis des erreichten Nutzens gegenüber dem eingesetzten Aufwand oder auch das Verhältnis aus nutzbarer Energie (bei gleichzeitiger Abgabe von Wärme) zu eingesetzter Energie. Der Wirkungsgrad ist dabei vor allem ein Kriterium für die Güte eines Prozesses. Je höher er liegt, desto umweltschonender arbeitet eine Anlage. Für die Heizungsanlage bedeutet das: Je höher der Wirkungsgrad ist, desto vollkommener ist die Verbrennung. Gleichwohl ist eine ausreichende Verbrennungsluftzuführung unerlässlich, um die im Brennstoff enthaltene Wärmeenergie in nutzbare Wärme umzuwandeln.

 

Zapfpistole

Zapfpistole muss richtig Zapfventil heisen und ist international genormt für die Abgabe von bleihaltigen Kraftstoffen nach DIN ISO 9158 und für “Bleifrei“ –Qualitaten nach DIN ISO 9159. Für das Bleifrei-Zapfventil war ein dunnes Auslaufrohr eingefuhrt worden, um Fehlbetankungen von Autos mit Katalysator zu verhindern, deren Einfüllstutzen entsprechend eng gestaltet sind. Die zur Vermeidung von Emissionen bei der Pkw-Betankung eingesetzten Systeme sind ebenfalls genormt und ermoglichen so eine reibungslose Betankung unter den hierfür geltenden Bedingungen.

 

 

Zweitaktgemisch

Kraftstoff/Schmieröl-Mischung (Verhaltnis 20:1 bis 40:1) zum Betrieb von Zweitaktmotoren, die weiterhin in Zweirader (Motorrad, Moped) eingebaut werden. Zweitaktmotoren finden sich auch noch in Kraftfahrzeugen der ehemaligen DDR-Produktion (Wartburg, Trabant). Die Tankstellen halten Mischeinrichtungen für die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene Kraftstoff/Schmieröl-Mischung vor.

 
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